Lakka (Paxos)

Ankerfeld Lakka

Lage von Lakka

Lakka liegt ganz im Norden der Insel Paxos. Die Entfernung zu den nächsten Häfen auf Paxos beträgt nach Longos 2 Seemeilen auf dem Seeweg und 3,7 km auf der Straße. Nach Gaios sind es 4 Seemeilen bzw. 9,1 Straßen-km. Lakka ist 33 Seemeilen von Paleokastritsa, 13 SM von Parga und 12 SM von Syvota entfernt. Die Ausdehnung von Paxos ist 10 km in der Länge und 3 km in der Breite.

Position der Ansteuerung: 39°14,4’ N 20°08,1’ O
Karten: Imray G11, Detailkarte H

Karte von Lakka bei Google Maps

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Blick von der westlichen Seite "Lakka Beach" zum Hafen und dem Örtchen Lakka.
Blick von der westlichen Seite “Lakka Beach” zum Hafen und dem Örtchen Lakka. Hier liegen die Yachten fast ausschließlich frei schwoiend.

Allgemeines zu Lakka

Einigartig ist das klare und türkisblaue Wasser in der Bucht von Lakka. Erzeugt wird die wunderschöne Wasserfärbung durch das über die gesamte Bucht relativ gleichmäßig flache Wasser zwischen 2 und 4 Metern, den feinen, sehr hellen Sand und kaum Seegras oder Steine in der gesamten Bucht.

“Wie in der Karibik” staunt so mancher Mitsegler der hierher kommt. Ich war in der Karibik, meine aber: “NEIN, Lakka ist besser!”

Die engen verwinkelten Gassen aus polygonalen Natursteinpflaster mit den kleinen Häusern in wunderschönen Pastelltönen und von Wein umrankt, das ist Lakka!

Die Cafés, die Bars, die Tavernen und all die kleinen Läden und Boutiquen in denen man sinnvolle oder sinnfreie Sachen kaufen kann, all das ist Lakka.

Der Fleischer mit den wohl besten Steaks der Welt, der Bäcker mit seinen Köstlichkeiten und all die schönen Augen der Bedienungen in den Tavernen, das alles ist Lakka. Die wunderschöne Bucht von Lakka und dieses kleine Piraten-Nest dahinter, das ist ein Segler-Traum!


Lakka, Paxos und die Griechische Mythologie

Poseidon hat der Sage nach mit seinem Dreizack die Insel Paxos von der Südspitze Korfus abgetrennt, um ein geschütztes Liebesnest für sich und seine Geliebte Amphitrite zu schaffen. Der Dreizack des Poseidon ist deshalb das Emblem der Insel Paxos.


Der Eingangsbereich der Bucht von Lakka. An den Ufern Yachten mit Anker voraus und langen Land-Leinen zu den Steinen an den Stränden und dazwischen frei schwoiende Segelyachten.
Der Eingangsbereich der Bucht von Lakka. An den Ufern Yachten mit Anker voraus und langen Land-Leinen zu den Steinen an den Stränden und dazwischen frei schwoiende Segelyachten.

Maritimes zu Lakka

Die gesamte Saison liegen in der Bucht von Lakka Segelyachten. Die Ansteuerung von Lakka bei Tag und Nacht ist problemlos. Das Leuchtfeuer Fl(3)24s64M20M weißt den Weg mit seinem weißen Sektor und ist auch in der Bucht sichtbar.

Von Westen kommend gilt es Vrak.  Marmaro und seinen Ausläufern auszuweichen. Backbord- und steuerbordseitig sind Hafenfeuer.

Lakka bietet guten Schutz für alle Windrichtungen außer Nordost. Dann sollte man in die südöstliche Ecke des Hafens oder nach Gaios ausweichen. Der sandige Ankergrund hält sehr gut.


Ankern in der Bucht

Die Wassertiefe ist in der gesamten Bucht zwischen 2 und 5 Meter. Am Eingangsbereich im Norden der Bucht beträgt die Tiefe in der Mitte um 4 Meter und wird zu den Ufern zunächst langsam flacher, um an den Stränden anzusteigen. Direkt am Strand liegen zahlreiche Steine für das Anbringen langer Land-Leinen. Fährt man weiter in die Bucht hinein, dann ist die Wassertiefe an der Stelle zwischen der Hafenmole und dem Strand “Lakka Beach” an der Westseite der Bucht an der tiefsten Stelle um 2,8 Meter. Das Ufer direkt vor der Hafenmole auf der Ostseite ist zum Ankern mit Land-Leinen wegen zahlreicher Steine eher ungeeignet.

Yachten in Lakka liegen mit Anker voraus und langen Landleinen zu den Steinen am Ufer im mittleren Bereich vor dem Strand "Lakka Beach", dahinter Yachten ankernd und frei schwoiend.
Yachten in Lakka liegen mit Anker voraus und langen Landleinen zu den Steinen am Ufer im mittleren Bereich vor dem Strand “Lakka Beach”, dahinter Yachten ankernd und frei schwoiend.
Ich bevorzuge die westliche Ecke

Wie im Bild unten zu sehen liegt man in der westlichen Ecke der Bucht ideal. Vor allem bei starkem Wind aus Nordwest bis West (der vorherrschenden Windrichtung) ist es hier am sichersten. Die Tiefe liegt hier  sie die tiefste Stelle in der Mitte um 2 Meter. Mehrmals täglich kommt die Italien-Fähre zwischen Igoumenitsa und Patras durch und sorgt für Schwell. Etwas Abstand unter Kiel sollte also sein. Direkt vor dem Hafen beträgt die Tiefe um 5 Meter, dort gibt es Seegras und das Wasser schimmert auch nicht ganz so türkis-blau wie am Eingang und an der westlichen Ecke der Bucht.

Anlegen im Hafen

Es gibt nur etwa ein knappes Dutzend Plätze für Yachten zum Anlegen am Hafen. Die Plätze mit ausreichend Tiefgang zum Anlegen mit Heck zum Pier sind begrenzt. Sie befinden sich an der nord-östlichsten Ecke des Hafenpiers. Die Kaimauer ist recht flach und wird bei auflandigem Wind häufig von Wellen überspült. Einzelne Plätze mit Bug zum Pier sind zusätzlich in der süd-westlichsten Ecke des Hafens. Wasser und Strom gibt es über Ladesäulen, Diesel per LkW. Die Müll-Entsorgung befindet sich außerhalb des Ortes hinter dem Ortsausgangs-Schild auf dem Weg nach Gaios. Der Weg vom Dingi-Hafen ist ca. 500 Meter und gut mit Hinweis-Schildern ausstattet. Die Entfernung darauf ist aber etwas kurz beziffert. Es sind wirklich 500 Meter.

Der Dingi-Hafen von Lakka, die Crews der in der Bucht ankernen Yachten legen mit den Schlauchbooten an dem kreisförmigen Pier vor dem Cafe Fanis an
Der “Dingi-Hafen” von Lakka, die Crews der in der Bucht ankernen Yachten legen mit den Schlauchbooten an dem kreisförmigen Pier vor dem Cafe Fanis an. Dahinter rechts sind einige Plätze für lokale Motorboote und dahinter am Nordostende des Piers kann man dank größerer Tiefe per Yacht anlegen

Lakka Gastronomie 2 Skipper unterwegs mit 18 Junggesellinnen in Lakka
Lakka Gastronomie: 2 Skipper unterwegs mit 18 Junggesellinnen

Gastronomie in Lakka

Der ganze Ort Lakka ist voll mit zahlreichen Tavernen, Bars und Café`s. Ich war zum Abendessen unter anderem schon in im POUNENTES. Dort gibt es einen sehr schönen Steinofen und entsprechend ist die Steinofenpizza sehr zu empfehlen. Nebenan in der Taverna Nionios lädt der Wirt dazu ein in den Topf zu kucken. Sehr lecker! Beide Restaurants liegen am Marktplatz. Das Foto links entstand im ΚΛΗΜΑΤΑΡΙΑ ΔΙΟΓΕΝΗΣ – das liegt ein paar Schritte östlich davon.

Im ARRIVA direkt am Hafen kann man sehr gut Fisch essen und hat gleichzeitig einen wunderschönen Blick über die ganze Bucht beim Sonnenuntergang. Alle sind hervorragend, haben aber je nach Geschmack ihre besonderen Stärken. Über 30 Sorten Gin gibts im HARBOUR LIGHTS für einen ausgewählten Absacker und wer dann noch nicht genug hat, kann vor dem Besteigen des Dingis im Fanis noch einen Drink nehmen.


 

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