Revier

Das Ionische Meer

Das Ionische Meer ist Teil des Mittelmeeres und wurde nach der altgriechischen Sagengestalt Io, einer Geliebten des Zeus benannt.  Es reicht im Norden bis zur Straße von Otranto zur Adria, im Osten bis ans Griechische Festland, im Westen grenzt es an Italien bis zur Südspitze Siziliens und im Süden je nach Definition bis zur Südspitze des Peleponnes oder bis nach Kreta. Im Ionischen Meer befindet sich  das Calypsotief, die mit 5.267 Metern tiefste Stelle des Mittelmeeres. Das Segeln und dabei vor allem das Anlegen unterscheidet sich grundsätzlich von anderen Revieren an Nord- und Ostsee, der Adria und im westlichen Mittelmeer. Statt in teuren und sterilen Mega-Marinas legt man in den städischen Häfen direkt vor den Tavernen an. Ankerbuchten sind nicht wie z.B. in Kroatien üblich, mit kostenpflichtigen Bojenfeldern gesäumt, sondern bestens für freies Ankern geeignet.

Es gibt im Ionischen Meer noch immer von Massentourismus völlig unverdorbene Inseln wie Kalamos, Kefalonia und Ithaka in denen nicht die durchorganisierten Souveniershops, sondern einfache griechische Menschen das Bild bestimmen.  Die Ionischen Inseln sind der gelebte Gegenentwurf zum hektischen Leben in Europa und zum kommerzialisierten Segeln. Was erwartet den Segler im Ionischen Meer? Unvergessliche Hafenpromenaden, idyllische Ankerplätze und die herrlich entspannte Art der Griechen die auf ihre Art das Leben genießen. Kritik an deutscher Sparpolitik ist mir auf meinen Törns hingegen noch nicht zu Ohren und Flüchtlingsströme wie in der Ägäis noch nicht zu Augen gekommen. Das Ionische Meer ist einfach ein tolles Revier um einen sehr entspannten und entschleunigten Segelurlaub zu genießen.